#Herbstliebe oder Was wir von ihm lernen können

Jedes Jahr, wenn der Sommer sich dem Ende neigt, die Blätter sich langsam verfärben und die Tage kürzer und dünkler werden, wird mir bewusst, wie schnell die Zeit vergeht und wie sehr sich das Leben wandelt. Ich liebe den Herbst, doch ich muss gestehen, dass ich oft auch sehr nachdenklich und oftmals niedergeschlagen bin zu dieser Jahreszeit.

Der Herbst ist wohl die facettenreichste Jahreszeit und vielleicht gerade deswegen von vielen gehasst, aber doch auch geliebt. Heute möchte ich mit euch teilen, warum ich glaube, dass uns der Herbst so manches Geheimnis über das Leben verrät und was wir machen können, um uns den Herbst zu einer tollen Zeit zu machen.

Was wir vom Herbst lernen können

Der Herbst lehrt uns, dass das Leben sich verändert und dass manchmal etwas enden muss, damit wieder etwas Neues und Schönes entstehen kann. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn sich ein Kapitel in eurem Leben schließt und ihr nicht bereit seit, das zu akzeptieren? Dabei vergessen wir, dass auf der nächsten Seite etwas großartiges auf uns warten kann. Wir müssen nur umblättern und weiterlesen / machen.

Herbst heißt loslassen. Das steht in enger Verbindung mit dem obigen Punkt, aber trotzdem ist es so wichtig, dass ich es an dieses Stelle auch erwähnen möchte. Zu oft halten wir an unserer Vergangenheit fest. Es ist bequemer und einfacher an alten Routinen und Situationen festzuhalten. Aber nicht nur das Alte müssen wir loslassen, sondern auch die Kontrolle. Sowie die Tage kürzer werden (ob wir wollen oder nicht), so ist es auch mit dem Leben – es passiert und wir können uns entweder blind davor verschließen oder die Ungewissheit mit offenen Armen empfangen.

Der Herbst ist für mich auch immer eine Zeit des Nachdenkens und des Überdenkens. Das Jahr neigt sich dem Ende und da kommen automatisch (zumindest bei mir) die Fragen hoch: Habe ich meine Vorsätze eingehalten? Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Was stört mich momentan. Aber ich frage mich auch: Was war gut und was war weniger gut? Wofür bin ich dankbar und was möchte ich im alten lassen und welche Erfahrungen möchte ich mitnehmen?

Der Herbst ist aber auch eine Vorbereitungszeit – Weihnachten und das neue Jahr steht vor der Tür. Und wenn ich von Vorbereitung spreche, dann meine ich jetzt nicht im Oktober Kekse zu backen und Geschenke zu kaufen (wobei, warum eigentlich nicht?!). Nein, ich meine generell auf das kommende sich vorzubereiten. Wenn man zurückblickt, dann muss man auch nach vorn schauen und sich fragen, wer man sein möchte und wohin man sich entwickeln will.

Tipps für den Herbst

Aber nun genug von den ganzen Lehren des Herbstes und rein ins praktische – wie können wir der sog. „Herbstdepression“ entfliehen und wie können wir den Herbst in all seinen Facetten und Farben am besten nutzen?

Für mich ist Herbst definitiv Lese-Zeit. Ich finde es gibt nichts besseres, als im Herbst sich zu Hause unter einer Decke mit einer Tasse Tee zu verkriechen und ein gutes Buch zu lesen. Falls ihr noch ein paar Lesetipps braucht, klickt gern hier und schaut euch meine Lesetagebücher an, vielleicht ist ja das ein oder andere Buch für euch dabei.

So sehr ich es liebe mich im Herbst mit einem Buch zu verkrümmeln, müsst ihr mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass es wohl nichts besseres als einen ausgiebigen Herbstspaziergang gibt. Die frische, würzige Luft hilft mir total mich zu entspannen und schon eine halbe Stunde hilft mir persönlich jedes Mal aus einem Tief heraus.

Neben spazieren gehen liebe ich es aber auch im Herbst wandern zu gehen. Vor kurzem habe ich auch eine eigene Rubrik in meinem Blog gestartet (klickt hier, um zum Beitrag über meine letzte Wanderung zu gelangen).

Herbst heißt für mich Kürbiszeit. Ich liebe Kürbis in jeglicher Form (ob süß im Porridge, herzhaft im Ofen oder eine einfache Kürbissuppe). Ich möchte dieses Jahr noch unbedingt einen Kürbiskuchen backen. Denn gerade der Duft von frischem Kuchen gibt mir ein total schönes, heimeliges Gefühl.

Was macht ihr im Herbst gern? Mögt ihr den Herbst überhaupt? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen!
Lots of Love & Light,
your Wonderlustgiirl

2 Comments

  1. Geht mir ähnlich, im Sommer ist man jedes Wochenende unterwegs und lange draußen. Gar keine Zeit um mal nachzudenken. Im Herbst werden wir in die Hütte gezwungen und schon beginnt die Denkmaschine zu arbeiten. Viel Zeit zum Lesen habe ich nicht, aber wann immer es nur geht … raus an die Luft … raus ans Licht!!

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