Erste Schritte zur Nachhaltigkeit

Friday for Future, Klimastreik, Klimanotstand, Greta Thunberg, der Amazon brennt,… Alles Schlagwörter, die wir auf Social Media sehen, in der Zeitung lesen und tagtäglich damit konfrontiert sind. Und ja, jeder soll etwas für unseren Planeten tun – doch ich weiß nicht, wie es euch damit geht, aber oft struggle ich sehr: Nehme ich die Biobananen, die in Plastik eingepackt sind oder die “normalen”, die gespritzt sind? Was ist wichtiger, worauf sollte ich (mehr) achten? Außerdem ist es auch nicht immer leicht, da es manchmal auch echt ins Geld gehen kann, wenn man versucht nachhaltig zu leben. Deswegen möchte ich hier meine Tipps – gerade für den Anfang – mit euch teilen.
Kleiner Disclaimer aber gleich zu Beginn: Ich bin alles andere als ein Nachhaltigkeitsprofi. Ich versuche schlicht und ergreifend mein Bestes zu geben und ja sicher, ich könnte bestimmt mehr tun, aber das kann man immer oder? Wie steht ihr zu diesem Thema?
Wichtig ist auf jeden Fall das Bewusstsein und jeder einzelne Schritt zählt! Deswegen möchte ich jetzt mit euch teilen, was meiner Ansicht nach, jeder machen könnte.

Ernährung

  • Lebensmittel gehören nicht in den Müll. Kauf vorausschauend ein und zur Not kann man Obst, Gemüse auch einfach einfrieren, bevor es schlecht wird. Auch sollte man nicht vergessen, dass das Datum auf den Lebensmitteln das MINDESThaltbarkeitsdatum ist und man die meisten Lebensmittel beruhigt einige Tage später auch noch essen kann.
  • Die Fleisch- und Milchproduktion verursachen etwa 2/3 der nahrungsmittelbedingten Treibhausgasemissionen. Ich bin seit Jahren Vegetarierin und esse auch nur sehr wenig Milchprodukte. Natürlich muss man nicht komplett darauf verzichten, aber
  • Bio und regional einkaufen – ich muss gestehen, dass ich bis vor einem halben Jahr noch vermehrt auf den Preis, als auf Qualität und Herkunft geachtet habe. Seit einiger Zeit kaufe ich aber viel bewusster ein und verzichte auch auf gewisse Lebensmittel, wenn sie nicht in Saison sind. Klar – Avocados, Mango, etc. kaufe ich dennoch, aber viel, viel seltener.

Unterwegs, auf Reisen

  • Lieber mal die Bahn nehmen. Ja, wenn ich da so auf meine bisherige Bilanz sehe, muss ich gestehen, dass hier definitiv noch viel Arbeit vor mir liegt. Heuer bin ich doch schon sehr oft geflogen und das möchte ich auf jeden Fall ändern. Nein, ich werde nicht komplett auf das Fliegen verzichten. Ich weiß, dass das vielleicht nicht zu 100% konsequent ist, aber ich habe für mich beschlossen, innerhalb von Zentraleuropa nicht mehr zu fliegen.
  • Zuhause ist es oft viel einfacher umweltfreundlich zu leben, dennoch kann man auch unterwegs sein Bestes geben. Gerade in Cafés und Restaurants schon beim bestellen bitten, dass ihr keinen Strohhalm bekommt, immer ein eigenes Sackerl mithaben, damit man beim Einkaufen keines nehmen muss und Wasserflaschen kann man auch immer in Cafés auffüllen lassen, wenn man lieb fragt, anstatt sich immer eine neue zu kaufen.
  • das Auto mal stehen lassen. Ich hab zwar nicht einmal einen Führerschein, aber ich weiß, wie verführerisch es sein kann, einfach schnell mit dem Auto wohin zu düsen, anstatt sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln herumzuquälen.

Konsum

  • Less is more – Thema Konsum und Nachhaltigkeit geht immer Hand in Hand mit einem wichtigen Begriff, “Minimalismus”. Damit sage ich jetzt nicht, dass wir alle uns so reduzieren sollten, dass unser gesamtes Hab und Gut in einen Karton passt und wir nichts mehr kaufen sollten. Nein, ich bin da eher der Vertreter, dass man, wenn man etwas kauft (Kleidung, etc.) dies bewusst machen sollte. Stellt euch die Fragen “Brauch ich das wirklich” und “Gibt es eine nachhaltigere Alternative. Oft findet man das selbe Kleidungsstück Second Hand im Internet oder von einem nachhaltigeren Hersteller.
  • Auch beim Thema Beautyprodukte gibt es mittlerweile tolle, nachhaltige Alternativen. Shampoo und Duschgel kann man durch die feste Variante und Seife ersetzen. Ich habe mein Shampoo von Lush und bin damit mehr als zufrieden. Auch meine Abschminktücher habe ich mittlerweile durch Kokosöl ersetzt. Nicht nur funktioniert das wirklich gut und man vermeidet Plastik, es zaubert auch ein wirklich schönes und reines Hautbild.

Natürlich gibt es noch viel mehr Dinge, die man beachten kann und sollte und wenn ihr wollt, kann ich dazu gern noch mehr Beiträge verfassen und meine Gedanken mit euch teilen. Das ganze ist auch ein für mich persönliches Projekt und darüber zu schreiben hilft mir auch sehr nachhaltiger zu leben und mein eigenes (Konsum-)verhalten immer wieder zu reflektieren. Zum Abschluss möchte ich noch einen spannenden Artikel mit euch teilen; klickt dafür einfach hier.
Lasst mir gerne eure Meinung zum Thema Nachhaltigkeit in den Kommentaren da. Ich freu mich, diese Reise über meinen Blog zu dokumentieren und mit euch zu teilen.
Lots of Love & Light,
your Wonderlustgiirl

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s