Wanderlust

Wanderlust – a strong desire to travel the world

Ich glaube, es gibt kein ein Wort das mich besser beschreibt. Es passt meiner Meinung nach so gut zu mir, dass es jetzt sogar mein Handgelenk ziert, um mich ständig daran zu erinnern, wer ich bin, was mich ausmacht und dass dieses Gefühl der Rastlosigkeit völlig in Ordnung ist. Genau darüber möchte ich heute, in meinem ersten Blogbeitrag schreiben: Diese unglaubliche Sehnsucht unterwegs zu sein, aber auch wie schwierig es oft sein kann, wenn man dabei auf Unverständnis stößt.

Ich weiß nicht, wann genau diese innere Rastlosigkeit bei mir anfing, aber ich habe eine ziemlich starke Vermutung warum. Ich war schon immer sehr nachdenklich und habe mir viel zu viele Gedanken gemacht. Ich habe mich gefragt, wer ich bin, wer ich sein will und wer ich sein kann. Aus dieser Fragerei eines Kindes hat sich schnell eine Suche nach mir selbst entwickelt und zwischen all den Möglichkeiten des Sich-selber-finden, habe ich mich total verloren. Ich glaube, dass ich immer noch auf der Suche bin und noch nicht angekommen bin. Doch langsam akzeptiere ich diese Seite in mir, die mich immer wieder in die Ferne zieht und kämpfe nicht mehr dagegen an.

Lange habe ich geglaubt, dass ich in einen Rahmen passen muss und meine Rastlosigkeit und Abenteuerlust hat da nun mal wirklich nicht hinein gepasst. Doch jetzt lebe ich (zumindest versuche ich es) nach dem Motto „Take it or leave it„. Ich möchte mich nicht mehr anpassen müssen, aus Angst nicht zu entsprechen oder auf Kritik zu stoßen. Das klingt jetzt vielleicht pessimistischer als ich es meine, aber egal, wie sehr man sich bemüht, nirgendwo anzuecken, man wird es nie allen Recht machen können.

Wie oft werde ich gefragt, warum ich immer allein verreise oder ob ich schon überhaupt noch studiere. Am Anfang hat mich das extrem verunsichert und deswegen habe ich auch versucht mich gegen diesen inneren Drang zu wehren. Aber um ehrlich zu sein, man kann sich nicht auf ewig verstellen! Ich selbst habe das über lange Zeit lernen müssen und leider habe ich auch einiges auf diesen Weg verloren. Das war zwar schmerzhaft und oft tut es noch immer weh, aber ich weiß, dass es so richtig ist. Es ist mein Leben, mein Weg, meine Träume und ich muss es nach meinen Regeln spielen! Das selbe kann ich auch euch raten, traut euch und falls es euch auch so in die Ferne zieht, dann packt eure Sachen und los geht´s!

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